Die Zeit drängt – Unternehmen und Arbeitsplätze in der Filmwirtschaft retten

Drei Branchenverbände richten einen dringenden Appell an die Politik: Klare Rahmenbedingungen und Verlässlichkeit bei den Filmfördertöpfen sind jetzt notwendig! Die Richtlinien für den DFFF II müssen zügig an die Produktionsrealität angepasst werden. Zudem darf die Verknüpfung mit dem geplanten Investitionsverpflichtungsgesetz für Sender und Streamer nicht länger bestehen bleiben.

Die AG Animationsfilm, die Berufsvereinigung Filmton e. V. (bvft) und
der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V. (VTFF) vertreten die Bild-
und Tonpostproduktion und den VFX- und Animationsbereich in Deutschland.
In einem gemeinsamen Appell wenden sich die drei Verbände an den Bundesbeauftragten
für Kultur und Medien (BKM) Dr. Wolfram Weimer, den Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
sowie an die zuständigen Parlamentarier*innen im Ausschuss für Kultur und Medien.

Filmförderung jetzt stärken – Produktionsstandort Deutschland sichern
Deutschlands Film- und Serienbranche steht unter massivem Druck: Aufträge brechen weg, Unternehmen kämpfen ums Überleben, Fachkräfte wandern ab. Um die Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen, braucht es schnell klare Rahmenbedingungen und verlässliche Förderung.

Die Verbände fordern:

  • Sofortige Freigabe der Fördermittel – ohne Verknüpfung an ein künftiges Investitionsgesetz
  • Niedrigere Einstiegsschwellen – Förderbasis ab 150.000 € Herstellungskosten
  • Keine Kino-Pflicht – auch Streamingprojekte müssen förderfähig sein
  • Klare Richtlinien bis Ende 2025

Nur so bleibt Deutschland ein attraktiver Standort für internationale Produktionen – und sichert die Zukunft seiner Filmwirtschaft. Die vollständige Pressemitteilung kann hier gelesen werden:

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